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FIDELIO 2019
Marzelline

Caroline Wenborne

Sopran

Die australische Sopranistin Caroline Wenborne war von 2007 bis 2018 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Höhepunkte in dieser Zeit waren ihre Auftritte als Donna Anna (Don Giovanni), Vitellia (La clemenza di Tito) und Fiordiligi (Cosi fan tutte), sowie die Aufführung der Vier letzten Lieder von R. Strauss in der Produktion Meistersignaturen des Wiener Staatsballetts.

Caroline Wenborne arbeitete mit vielen bedeutenden Dirigenten wie z.B. Seiji Ozawa, Adam Fischer, Donald Runnicles, Franz Welser-Möst, Ivor Bolton, Peter Schneider, Marco Armiliato, Simone Young, Jeffrey Tate, Sir Simon Rattle, Semyon Bychkov und Christian Thielemann. Bei der von der Deutschen Grammophon herausgebrachten Live-Aufnahme des gesamten Ring-Zyklus mit Christian Thielemann an der Wiener Staatsoper aus dem Jahr 2011 ist sie als Gutrune zu hören.

Zu ihrem Repertoire während ihres Engagements an der Wiener Staatsoper zählen Partien wie: Mimi (La bohème), Amelia (Simon Boccanegra), Desdemona (Otello), Alice Ford (Falstaff), Elisabetta (Don Carlo), Nedda (Pagliacci), Leonora (Il Trovatore), Contessa (Die Hochzeit des Figaro), Donna Anna (Don Giovanni), Fiordiligi (Cosi fan tutte), Vitellia (La Clemenza di Tito), Alcina (Alcina), Antonia (Les contes d’Hoffmann), Rusalka (Rusalka), Tatyana (Euegin Onegin), (Ellen Orford (Peter Grimes), Elsa (Lohengrin), Eva (Die Meistersinger), Elisabeth (Tannhäuser), Anna Bolena (Anna Bolena).

Im Jahr 2015 feierte Caroline Wenborne ihr Debüt an der Wiener Volksoper, wo sie mit großem Erfolg die Fiordiligi in der Neuproduktion von Mozarts Cosi fan tutte sang. Im selben Jahr hatte sie mit der Solopartie des Deutschen Requiems von Brahms ihren ersten Auftritt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Im Sommer 2016 und 2017 debütierte sie als Freia und Gerhilde bei den Bayreuther Festspielen und 2018 trat sie erstmal im Wiener Konzerthaus mit der Solopartie des Verdi Requiems auf.

Zu Beginn ihrer Karriere stand sie in Australien als Fiordiligi (Cosi fan tutte), Gräfin (Die Hochzeit des Figaro), Donna Anna (Don Giovanni) und Euterpe (Il Parnasso Confuso – Gluck) auf der Bühne. Außerdem war sie Preisträgerin bei einigen der wichtigsten australischen Gesangswettbewerben, darunter das Opera Foundation Covent Garden Stipendium und der Metropolitan Opera Award. Als Gewinnerin des Opera Foundation German Operatic Award 2005 war sie in der Saison 2005/06 Mitglied des Young Artists Studios der Kölner Oper. In 2006/2007 war sie Stipendiatin der Opera Foundation Australia an der Wiener Staatsoper, wo sie 2007 als Giannetta (L’elisir d’amore) debütierte; im selben Jahr erhielt sie die Eberhard Waechter-Medaille.

Das Konzertrepertoire von Caroline Wenborne umfasst unter anderem Aufführungen von Strawinsky Les Noces, Brahms Ein Deutsches Requiem, Mozart Requiem, Beethoven 9. Symphonie und Verdi Requiem.

Seit 2014 tritt sie als Solistin mit dem Wiener Grabenensemble auf, einer Kammermusikformation mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker in der Besetzung Sopran, Streichsextett und Harfe. Das Grabenensemble ist bisher unter anderem im Muth (Konzertsaal der Wiener Sängerknaben), beim Ball der Wiener Philharmoniker sowie bei den Kleinen Festspielen auf der Burg Golling und im Rahmen des Kammermusikzyklus der Wiener Philharmoniker an der Wiener Staatsoper aufgetreten.

Foto © Caroline Wenborne