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FIDELIO 2019
Regie

Stephan Bruckmeier

Geboren 1962 in Wien, aufgewachsen in Niederösterreich.

Über 200 Theaterprojekte als Regisseur, Autor, Bühnenbildner und Schauspieler in Deutschland, Frankreich, Kenia, Mosambik, den Niederlanden, Österreich, Ungarn und den USA. Ausgezeichnet mit dem Josef-Kainz-Preis Wien, dem Karl Skraup Preis Wien, dem Kölner Theaterpreis, dem Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis und der Stuttgarter Ehrenmünze.

  • 1987 – 1992 Inszenierungen in der freien Wiener Theaterszene
  • 1992 – 2012 regelmäßiger Gast am Volkstheater Wien
  • 1998 – 2008 Mitglied im Leitungsteam des Theater Rampe in Stuttgart
  • 2000 bis 2004 künstlerischer Leiter des Donaufestivals Niederösterreich
  • 2006 – 2012 Leiter des Autorenprojekts 6 and the City auf dem Stuttgarter Fernsehturm
  • 2004 – 2013 regelmäßiger Gast beim Carinthischen Sommer
  • Seit 2012 regelmäßiger Gast an den Schauspielbühnen Stuttgart
  • Seit 2013 regelmäßiger Gast am Altonaer Theater Hamburg
  • Seit 2014 Ausstattungsleiter bei den Burgfestspielen Jagsthausen.

Regisseur zahlreicher Ur- und Erstaufführungen, Autor von Theaterstücken und Bearbeitungen. Seit 2008 zahlreich Auftritte als Soloperformer u.a. in Aix en Provence, Amsterdam, Berlin, Bonn, Brünn, Leverkusen, Nairobi, Paris, Pittsburgh, Prag, Riga, Stuttgart, Villach, Wien.

2009 Gründung des Hope Theatre Nairobi in Kenia und des 1. Festivals für Slum Theater. Das Hope Theatre Nairobi reist seit 2012 jährlich nach Europa und präsentiert in bildungspolitischen Theateraufführungen ein authentisches, großstädtisches und modernes Afrikabild.

Bruckmeier und Wilder haben bereits an der Wiener Kammeroper und beim Caristischen Sommer erfolgreich zusammengearbeitet.

Bruckmeier lebt in Stuttgart und Nairobi.

Was mich antreibt? – Der Glaube an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und an die Notwendigkeit der Kunst.

Zum Fidelio:

„Für mich geht es im Fidelio ganz allgemein um das Vertrauen in die Menschlichkeit, um die Überzeugung, dass die eigene Entscheidung, in Liebe und Würde für diese Grundfesten des menschlichen Zusammenlebens zu kämpfen, die richtige Entscheidung ist, ob man sich damit durchsetzen wird oder nicht. Würden die beiden Protagonisten das Ende der Oper kennen wäre es einfach, das Gute zu wollen. Aber sie kennen es nicht. Sie haben sich trotz der Wahrscheinlichkeit zu scheitern dafür entschieden, nicht aufzugeben.

Auch wir sind in unserer Welt immer wieder mit den Pizarros konfrontiert. Wir dürfen ihnen das Feld nicht überlassen.“

Foto © Stephan Bruckmeier