Elsa Janulidu
Mezzosopran
Suzuki
(14., 18., 23., 28. Juli & 01. August)
„Die griechische Mezzosopranistin Elsa Janulidu war in Technik und Stimmschönheit die Königin des Abends.“ – Merker
Die gebürtige Athenerin absolvierte zunächst ein Biologiestudium an der Aristoteles Universität Thessaloniki, bevor sie ihre musikalische Ausbildung begann. Sie studierte Oper (bei Prof. Ralf Döring) sowie Lied und Oratorium (bei Prof. KS Marjana Lipovšek) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Sie war Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung, der Janacek-Sobotka Foundation und der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Meisterkurse besuchte sie u. a. bei Francisco Araiza, Roberto Coviello, Raul Gimenez, Mariella Devia und Grace Bumbry.
Elsa Janulidu war Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich und Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe: Sie gewann den ersten Preis beim Concorso Internazionale per Cantanti Lirici Rolando Nicolosi und bei der International Competition C.A. Seghizzi, den dritten Preis beim Concorso Internazionale Cappuccilli-Patanè-Respighi sowie den Belcanto-Preis 2007.
Im Rahmen des Rossini-Festivals in Bad Wildbad verkörperte sie die Rolle der Isabella in Rossinis L’italiana in Algeri und sang zugleich die Zulma auf der Naxos CD-Aufnahme derselben Oper unter der Leitung von Alberto Zedda. Beim Rossini-Festival war sie außerdem als Lucia in La gazza ladra (Dir. Ryuichiro Sonoda) und als Zaida in Il turco in Italia (Dir. Antonino Fogliani) zu hören. Am Landestheater Linz trat sie u. a. als Flora (La Traviata), Irene (Hello, Dolly!), Adelaide (Der Vogelhändler), Diana/Giove in Diana (La Calisto), Cherubino (Le nozze di Figaro), Nicklausse/Muse (Les contes d’Hoffmann), Suzuki (Madama Butterfly), Nancy (Albert Herring), Trommler (Der Kaiser von Atlantis), Mallika (Lakmé) und Angelina (La Cenerentola) auf. Im Jahr 2015 war sie als Dorabella in Mozarts Così fan tutte sowie als Xenia in der Uraufführung der Oper Chodorkowski von Periklis Liakakis zu erleben – eine Produktion, die 2017 mit dem 1. Preis in der Kategorie „Best Off-Musiktheater“ bei den Österreichischen Musiktheaterpreisen ausgezeichnet wurde. 2016 sang sie erneut die Nancy in Brittens Albert Herring und die Rolle der Zahra in der Uraufführung von Hannes Löschels Oper Nemesis an der Wiener Kammeroper. Weitere Höhepunkte des Jahres waren Mendelssohns Elias im Brucknerhaus Linz sowie Dvořáks Biblische Lieder op. 99. 2017 übernahm sie die Partie des Annio in Mozarts La clemenza di Tito. Im Jahr 2022 war sie in Frankreich als Siébel in Gounods Faust zu hören. 2023 trat sie als Solistin im Wiener Musikverein mit dem Ensemble Kontrapunkte auf (ORF-Liveaufnahme).
Ihre gemeinsam mit der Pianistin Hanna Bachmann eingespielte CD „Dream with me“ mit ausgewählten Liedern in acht Sprachen erschien bei Preiser Records in Wien.
Elsa Janulidu arbeitete mit renommierten Ensembles wie der Belgrader Philharmonie, dem Bruckner Orchester Linz, den Virtuosi Brunensis, dem Ensemble Kontrapunkte und der Cappella Istropolitana zusammen. Sie gab Liederabende und Kammerkonzerte und trat sowohl in Österreich (u. a. im Wiener Musikverein, Stephansdom, Brucknerhaus Linz) als auch international auf.
Elsa Janulidu ist Senior Lecturer für Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz.
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