• Madama Butterfly Sujet im Querformat mit Datum und Grafiken

Oreste Cosimo

Tenor

Pinkerton

(16. Juli)

Oreste Cosimo wurde 2016 von Riccardo Muti für dessen Italian Opera Academy in Ravenna ausgewählt. Seitdem führte ihn seine Karriere an einige der bedeutendsten Opernhäuser der Welt, darunter die Deutsche Oper Berlin, die Los Angeles Opera und das Teatro dell’Opera di Roma.

Zu den Hauptrollen, in denen er bereits debütierte, zählen Rodolfo in La Bohème (Los Angeles, Festival Puccini, Opéra de Nice, Filarmonico di Verona, Prag, Triest, Bern), Don José in Carmen (Deutsche Oper Berlin, La Coruña), Duca di Mantova in Rigoletto (Modena, Ferrara, Tel Aviv), Don Ottavio in Don Giovanni (Filarmonico di Verona), Pinkerton in Madama Butterfly und Nadir in Les Pêcheurs de perles, Edgardo in Lucia di Lammermoor (Aalto-Theater Essen, Nizza, Düsseldorf, Tel Aviv), Alfredo in La Traviata (Tel Aviv, Prag, Berlin), Hoffmann in Les contes d’Hoffmann (Berlin, Tel Aviv).

Schon seit seiner Kindheit zeigte Oreste Cosimo eine besondere musikalische Begabung. Zunächst studierte er Klavier, bevor er sich dem Gesang widmete, und schloss sein Studium am Conservatorio „Arrigo Boito“ in Parma mit Auszeichnung ab. Im Alter von 21 Jahren debütierte er als Ismaele in Nabucco am Teatro Verdi in Busseto. 2018 zog er nach Wien, um seine Ausbildung unter der Leitung von Ramon Vargas fortzusetzen.

In den beiden Jahren 2016/2017 war er Mitglied der Accademia del Teatro alla Scala, wo er die Möglichkeit hatte, bei Künstlern wie Renato Bruson, Gregory Kunde, Luciana D’Intino und Vincenzo Scalera zu studieren. Zudem wirkte er in den Produktionen La Traviata, Nabucco und Hänsel und Gretel auf der Hauptbühne der Mailänder Scala mit und arbeitete dabei mit einigen der bedeutendsten Dirigenten der Welt zusammen, darunter Antonio Pappano und Daniel Barenboim. Während seiner Zeit an der Scala hatte er außerdem die Gelegenheit, die Rolle des Alfredo an der Seite von Anna Netrebko bei einer Orchesterprobe von La Traviata unter der Leitung von Nello Santi zu singen.

Er zeichnete sich bei mehreren internationalen Gesangswettbewerben aus: 2019 erhielt er den Grand Prix beim „Bibigul Tulegenova“-Wettbewerb in Kasachstan und gehörte zu den Preisträgern des Internationalen Gesangswettbewerbs „Ferruccio Tagliavini“ in Graz (Österreich). 2013 war er Finalist beim Wettbewerb „Voci Verdiane“ in Busseto. 2018 gewann er den ASLICO-Wettbewerb, der ihm die Möglichkeit gab, die Rolle des Fenton in Falstaff an den Theatern der Opera Lombardia zu debütieren.

Zu seinem sinfonischen Repertoire gehören Puccinis Messa di gloria, Rossinis Petite Messe Solennelle, Mozarts Requiem, Verdis Messa da Requiem, Dvořáks Stabat Mater und Rossinis Stabat Mater.

Zu den jüngsten Höhepunkten zählen: Il Tabarro und Gianni Schicchi in Vilnius; La Traviata in Melbourne mit Opera Australia; Verdis Messa da Requiem mit dem Orchestra

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